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„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben machen.“

„Sag es mir, und ich vergesse es.
Zeige es mir, und ich erinnere mich.
Lass' es mich tun, und ich behalte es.“ (Konfuzius)

Wir betreuen neben unseren noch selbstständigen Bewohnern auch Menschen mit demenziellen Veränderungen. Bei uns ist jeder integriert. Die Wahrnehmung seiner selbst und seiner Mitmenschen festigt das Verständnis von ethischen Verhalten in der Pflege. Dazu werden die Individualität und die persönlichen Aspekte des Bewohners wahrgenommen. In der Aufmerksamkeitsausrichtung liegt also eine Ressource für die Qualität in der Pflege.

Unsere Betreuungskräfte sind zertifizierte Alltagsbegleiter nach § 43 SGB XI mit jährlicher Schulung.

Ältere Menschen leben mehr von Erinnerungen als von Hoffnungen, die ihnen das Leben noch gelassen hat. „Schlüpfe in die Schuhe des anderen und verbinde das Gefühl mit den dahinter liegenden Bedürfnissen.“

Dieser Leitsatz begleitet uns in unserer täglichen Arbeit mit demenziell veränderten Menschen. Diese Aufgabe erfordert eine einfühlende Grundhaltung und Wertschätzung, welche Basis für das Betreuen und Pflegen Demenzkranker von großer Wichtigkeit ist.

Der an Demenz erkrankte Mensch äußert seine erlebten Erfahrungen und Gefühle in unterschiedlicher Art und Weise. Während wir im „Hier und Jetzt“ leben, spürt er nur seine früher gemachten Erfahrungen. Das heißt, er befindet sich in Szenen seiner Vergangenheit und verhält sich entsprechend. Unsere Aufgabe besteht darin, ihn dort abzuholen wo er sich gerade geistig befindet und die positiven wie auch negativen gefühlten Situationen zu erkennen und darauf einzugehen.

Auf Grund von Weiterbildungen zum Validationsanwender sind wir praktisch und theoretisch ausgerüstet, um auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Bewohners einzugehen.

Deshalb ist unsere Biografiearbeit der Schlüssel, um unsere an Demenz erkrankten Bewohnern besser verstehen zu können.

Die Einbeziehung von Angehörigen und Betreuern ist uns sehr wichtig. Bei Einzug in unser Haus erhalten die Angehörigen und/oder Betreuer einen Biografiebogen, der von ihnen ausgefüllt werden sollte. Nur so können wir uns in das vergangene Leben des neuen Heimbewohners hineinversetzen. Neben der herkömmlichen Biografie führen wir auch eine „Essbiografie“ mit den Gewohnheiten des Bewohners.

Durch individuelle Tages- und Wochenangebote werden unsere Mitbewohner aktiv in den Alltag einbezogen. Wir veranstalten Spiel- und Filmnachmittage, Seniorengymnastik, Gedächtnistraining, Musikeinlagen und vieles mehr…

Ein aktueller Wochenplan hängt an der Informationswand im Eingangsbereich aus.

Bei uns im Hause findet jeden letzten Freitag im Monat eine Andacht durch den ortsansässigen Pastor statt.

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